Kreditkarte ohne Schufa und Einkommensnachweis

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Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Kreditkarte ohne Schufa und Einkommensnachweis ist praktisch immer eine Prepaid- oder Debitkarte.
  • Bei diesen Karten zahlen Sie mit eigenem Geld, deshalb braucht der Herausgeber weder Schufa noch Gehaltsnachweis.
  • Einen Kreditrahmen gibt es ohne Angaben zum Einkommen nicht, weil die Kreditwürdigkeit geprüft werden muss.
  • Ihre Identität wird in jedem Fall geprüft, meist per Video-Ident oder Post-Ident.
  • Wer eine Karte mit Kreditrahmen ohne Prüfung gegen Gebühr vorab anbietet, ist unseriös.

Eine Kreditkarte ohne Schufa und Einkommensnachweis bekommen Sie als Prepaid-Karte oder als Debitkarte zu einem Girokonto: Sie zahlen damit nur Ihr eigenes Geld, deshalb muss der Herausgeber weder Ihre Schufa noch Ihr Gehalt kennen. Eine Karte mit Kreditrahmen gibt es ohne Angaben zum Einkommen dagegen nicht, denn vor jedem Kredit muss die Kreditwürdigkeit geprüft werden. Hier lesen Sie, welche Karten in Frage kommen, was Sie für den Antrag brauchen und worauf Sie achten sollten.

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Kreditkarte ohne Schufa und Einkommensnachweis: Was geht?

Eine klassische Kreditkarte ist ein Kredit. Der Herausgeber bezahlt Ihre Einkäufe und holt das Geld später zurück. Um das Risiko einzuschätzen, will er zwei Dinge wissen: ob Sie in der Vergangenheit zuverlässig gezahlt haben, wofür er meist die Schufa fragt, und ob Ihr Einkommen für die Rückzahlung reicht. Das Gesetz verlangt diese Prüfung bei Verbraucherkrediten (§ 505a BGB).

Fallen beide Prüfungen weg, kann der Herausgeber Ihnen keinen Kredit geben. Was bleibt, sind Karten ohne Kreditrahmen:

  • Prepaid-Kreditkarte: Sie laden Guthaben auf und zahlen damit.
  • Debitkarte: Sie zahlen direkt vom Girokonto, zum Beispiel von einem Basiskonto.

Beide Karten funktionieren im Alltag fast wie eine normale Kreditkarte. Sie können online einkaufen, Reisen buchen und im Ausland bezahlen.

Wie funktioniert eine Kreditkarte ohne Schufa und Einkommensnachweis?

Das Prinzip ist einfach: Der Herausgeber trägt kein Risiko, weil jede Zahlung durch Ihr Geld gedeckt ist. Bei einer Prepaid-Karte überweisen Sie zuerst Guthaben auf die Karte. Jede Zahlung wird davon abgezogen. Ist das Guthaben aufgebraucht, wird die Zahlung abgelehnt. Schulden können so nicht entstehen.

Bei einer Debitkarte geht jede Zahlung direkt vom Girokonto ab. Zum Basiskonto, auf das jeder Verbraucher in Deutschland Anspruch hat, gehört in der Regel eine solche Karte. Eine negative Schufa ist dabei kein Ablehnungsgrund, ein Einkommensnachweis wird nicht verlangt.

Beispiel: Sie laden 200 Euro auf Ihre Prepaid-Karte und buchen damit online ein Zugticket für 45 Euro. Danach stehen Ihnen noch 155 Euro zur Verfügung, abzüglich möglicher Gebühren. Möchten Sie mehr ausgeben, laden Sie nach.

Übersicht der Kreditkartenoptionen

OptionSchufa-AbfrageEinkommensnachweisKreditrahmenTypische Voraussetzungen
Prepaid-KreditkarteMeist neinNeinNeinVolljährigkeit, Ausweis, Identifizierung
Debitkarte zum BasiskontoNegative Schufa kein HindernisNeinNeinAusweis, Wohnsitz in der EU
Kreditkarte mit Prüfung ohne SchufaNeinJa, oder KontoauszügeJa, meist kleinRegelmäßige Geldeingänge
Klassische KreditkarteJaJaJaEinkommen und gute Bonität

Wer einen Kreditrahmen möchte, muss also mindestens eines liefern: eine Schufa-Auskunft oder Angaben zum Einkommen. Ganz ohne beides gibt es bei seriösen Anbietern keinen Kredit. Mehr zu den Modellen lesen Sie im Überblick zu Kreditkarten ohne SCHUFA.

Für wen ist diese Kreditkarte geeignet?

Eine Karte ohne Schufa und ohne Einkommensnachweis passt besonders für:

  • Menschen mit negativen SCHUFA-Einträgen, die ein Zahlungsmittel für Onlinekäufe und Reisen brauchen,
  • Studenten und Auszubildende ohne regelmäßiges Einkommen,
  • Selbstständige in der Gründungsphase, die noch keine Steuerbescheide vorlegen können,
  • Menschen ohne Arbeitseinkommen, etwa zwischen zwei Jobs,
  • alle, die bewusst nur mit Guthaben zahlen wollen.

Nicht geeignet ist sie, wenn Sie Geld leihen müssen. Eine Prepaid-Karte enthält nur, was Sie selbst einzahlen. Wer kurzfristig Geld braucht und kein Einkommen nachweisen kann, sollte vorsichtig sein: Angebote, die Kredit ohne jede Angabe versprechen, sind fast immer unseriös. Eine kostenlose Schuldnerberatung hilft, wenn Geldsorgen drücken.

Antragsmöglichkeiten und Voraussetzungen

Für eine Prepaid- oder Debitkarte brauchen Sie in der Regel:

  • Volljährigkeit, bei manchen Anbietern gibt es Karten für Jugendliche mit Zustimmung der Eltern,
  • einen gültigen Personalausweis oder Reisepass,
  • eine Meldeadresse für den Kartenversand,
  • ein Konto, von dem Sie Guthaben überweisen, bei Prepaid-Karten.

So gehen Sie vor:

  1. Kartenart wählen. Prepaid für volle Kontrolle, Debitkarte, wenn Sie ohnehin ein Konto brauchen.
  2. Kosten vergleichen. Jahresgebühr, Aufladung, Bargeld und Auslandseinsatz.
  3. Antrag stellen. Der Antragsprozess für eine Kreditkarte ohne SCHUFA und Einkommensnachweis beginnt mit einer unverbindlichen Anfrage über unser Formular.
  4. Identifizieren. Nach dem Geldwäschegesetz meist per Video-Ident oder Post-Ident.
  5. Karte aktivieren und aufladen. Erst nach der Aktivierung können Sie zahlen.

Die Entscheidung über die Karte trifft der jeweilige Herausgeber.

Kosten, Sicherheit und Transparenz

Karten ohne Schufa und Einkommensnachweis sind selten ganz kostenlos. Typisch sind:

  • Jahres- oder Monatsgebühr,
  • Gebühr je Aufladung, bei manchen Prepaid-Karten,
  • Gebühr für Bargeldabhebungen, im In- und Ausland,
  • Aufschlag für Fremdwährung.

Alle Preise stehen im Preis- und Leistungsverzeichnis des Herausgebers. Lesen Sie es vor dem Antrag.

Zu Ihrer Sicherheit: Seriöse Anbieter verlangen keine Gebühr vorab per Nachnahme, Bargeldtransfer oder Gutscheinkarte. Sie haben ein vollständiges Impressum und übertragen Daten verschlüsselt. Geben Sie niemals Zugangsdaten zu Ihrem Onlinebanking heraus.

Häufige Fragen zur Kreditkarte ohne Schufa und Einkommensnachweis

Was bedeutet eine Kreditkarte ohne SCHUFA genau?

Der Herausgeber fragt bei der Ausgabe der Karte keine Daten bei der Schufa ab. Das ist bei Prepaid- und vielen Debitkarten üblich, weil kein Kredit vergeben wird. Bei Karten mit Kreditrahmen wird die Kreditwürdigkeit trotzdem geprüft.

Benötige ich wirklich keinen Einkommensnachweis?

Für Prepaid-Karten und Debitkarten zum Basiskonto in der Regel nicht. Für jede Karte mit Kreditrahmen will der Herausgeber Angaben zu Ihrem Einkommen sehen, etwa Gehaltsabrechnungen oder Kontoauszüge. Ohne diese Angaben gibt es keinen Kreditrahmen.

Ist die Beantragung einer solchen Kreditkarte sicher?

Bei seriösen Anbietern ja. Sie erkennen sie an einem vollständigen Impressum, klaren Preisangaben und daran, dass sie kein Geld vorab verlangen. Ihre Daten werden verschlüsselt übertragen.

Was ist der Unterschied zwischen einer Prepaid-Kreditkarte und einer echten Kreditkarte?

Bei der Prepaid-Karte zahlen Sie mit vorher aufgeladenem Guthaben, es gibt keinen Kredit. Bei einer echten Kreditkarte räumt Ihnen der Herausgeber einen Kreditrahmen ein, den Sie später zurückzahlen, bei Teilzahlung mit Zinsen.

Wie lange dauert die Beantragung und der Erhalt der Kreditkarte?

Das hängt vom Anbieter, von der Identifizierung und vom Postweg ab. Manche stellen vorab eine digitale Karte für das Smartphone bereit. Feste Fristen nennt der jeweilige Herausgeber.

Was sind die typischen Gebühren für eine solche Kreditkarte?

Häufig eine Jahresgebühr, Gebühren für Aufladung und Bargeldabhebung sowie ein Aufschlag für Zahlungen in Fremdwährung. Die genaue Höhe steht im Preisverzeichnis.

Kann ich mit dieser Kreditkarte auch online einkaufen?

Ja, Karten der großen Kartennetze werden von den meisten Onlinehändlern akzeptiert, solange genug Guthaben vorhanden ist. Für Onlinezahlungen ist meist eine Freigabe per App oder Code nötig.