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Das Wichtigste in Kürze
- Ein Deutschlandticket ohne Schufa ist oft möglich, weil nicht jeder Verkäufer vor dem Abo die Bonität prüft.
- Manche Verkehrsunternehmen prüfen die Bonität, weil sie den Preis monatlich per Lastschrift einziehen.
- Sie dürfen das Ticket bei jedem ausgebenden Verkehrsunternehmen bestellen und so einen Anbieter ohne Prüfung oder mit anderer Zahlungsart wählen.
- Jobticket, Semesterticket oder ein ermäßigtes Sozialticket sind weitere Wege.
- Kaufen Sie nur bei offiziellen Verkaufsstellen, nicht bei Händlern aus Anzeigen oder sozialen Netzwerken.
Ein Deutschlandticket ohne Schufa bekommen Sie in vielen Fällen ohne Umwege, weil längst nicht jedes Verkehrsunternehmen vor dem Abo eine Bonitätsauskunft einholt. Einige Anbieter prüfen allerdings, weil sie den Monatspreis per Lastschrift einziehen und so ein Zahlungsrisiko tragen. Werden Sie abgelehnt, können Sie das Ticket bei einem anderen Verkehrsunternehmen bestellen, eine andere Zahlungsart wählen oder über Arbeitgeber, Hochschule oder Sozialamt an eine Variante kommen. Hier lesen Sie, wie das geht und was Sie über das Ticket wissen sollten.
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Warum manche Anbieter beim Deutschlandticket die Schufa prüfen
Das Deutschlandticket ist ein Abonnement. Sie zahlen jeden Monat, meist per SEPA-Lastschrift, und dürfen dafür den Nahverkehr nutzen. Das Verkehrsunternehmen stellt das Ticket aus, bevor das Geld eingegangen ist. Platzt die Lastschrift, entstehen ihm Kosten.
Deshalb holen manche Anbieter vor dem Abschluss eine Auskunft bei der Schufa oder einer anderen Auskunftei ein. Ob und wie geprüft wird, steht in den Datenschutzhinweisen und Geschäftsbedingungen des jeweiligen Anbieters. Andere verzichten auf die Prüfung oder bieten Zahlungsarten an, bei denen das Risiko geringer ist.
Wichtig: Eine Ablehnung bei einem Anbieter ist kein generelles Verbot. Das Deutschlandticket ist bundesweit einheitlich, und Sie können es bei jedem Verkehrsunternehmen kaufen, das es ausgibt.
Was das Deutschlandticket umfasst
Das Deutschlandticket ist eine persönliche, monatlich kündbare Zeitkarte für den Nahverkehr in ganz Deutschland. Es gilt in der 2. Klasse in:
- Regionalzügen (RB, RE),
- S-Bahnen,
- U-Bahnen,
- Straßen- und Stadtbahnen,
- Bussen im Nahverkehr,
- vielen Fähren, die zum Nahverkehr gehören.
Nicht enthalten sind in der Regel Fernzüge wie ICE, IC und EC sowie Fernbusse. Auf einzelnen Strecken gibt es Ausnahmen. Das Ticket ist nicht übertragbar und gilt nur zusammen mit einem Ausweis. Sie erhalten es als Handyticket in einer App oder als Chipkarte.
Der Preis wurde seit dem Start im Jahr 2023 mehrfach angepasst. Den aktuellen Monatspreis nennt Ihnen jedes ausgebende Verkehrsunternehmen.
Deutschlandticket ohne Schufa: Ihre Möglichkeiten
Wenn ein Anbieter Sie ablehnt, haben Sie mehrere Wege:
| Weg | Wie es funktioniert | Was Sie beachten sollten |
|---|---|---|
| Anderes Verkehrsunternehmen | Bestellung bei einem Anbieter, der keine Bonitätsprüfung durchführt | Bedingungen und Datenschutzhinweise lesen |
| Andere Zahlungsart | Manche Apps bieten Kreditkarte oder Online-Bezahldienste an | Auch dort kann eine Prüfung stattfinden |
| Jobticket | Bestellung über den Arbeitgeber, oft mit Zuschuss | Nur, wenn Ihr Arbeitgeber teilnimmt |
| Semesterticket | Studierende erhalten an vielen Hochschulen eine Deutschlandticket-Variante | Regelung der eigenen Hochschule |
| Sozialticket | In manchen Ländern und Städten gibt es ermäßigte Varianten für Menschen mit geringem Einkommen | Antrag meist über Kommune oder Verkehrsverbund |
Ein Sozialticket oder ermäßigtes Ticket ist besonders interessant, wenn Sie Bürgergeld, Wohngeld oder andere Leistungen beziehen. Ob es in Ihrer Region ein solches Angebot gibt, erfahren Sie beim örtlichen Verkehrsverbund oder bei Ihrer Kommune.
So bestellen Sie das Deutschlandticket ohne Schufa-Hürde
- Anbieter wählen. Lesen Sie vor der Bestellung, ob eine Bonitätsprüfung vorgesehen ist. Das steht meist in den Datenschutzhinweisen.
- Zahlungsart wählen. Lastschrift ist üblich. Wenn der Anbieter andere Wege anbietet, können diese eine Alternative sein.
- Bestellung abschließen. Name, Geburtsdatum, Anschrift und gegebenenfalls ein Foto für die Chipkarte angeben.
- Ticket aktivieren. Das Handyticket erscheint in der App, die Chipkarte kommt per Post.
- Konto gedeckt halten. Eine geplatzte Lastschrift kann zur Kündigung des Abos und zu Gebühren führen.
Bestellen Sie rechtzeitig vor Monatsbeginn. Bei manchen Anbietern ist eine Bestellung für den laufenden Monat nur bis zu einem bestimmten Stichtag möglich.
Kosten, Kündigung und Zahlungsprobleme
Das Deutschlandticket läuft als Abo, das Sie monatlich kündigen können. Bei vielen Anbietern gilt: Kündigung bis zum 10. eines Monats zum Monatsende. Die genaue Frist steht in Ihren Vertragsunterlagen.
Wenn das Geld knapp ist, beachten Sie:
- Geplatzte Lastschriften kosten Geld. Banken und Verkehrsunternehmen können Gebühren berechnen.
- Offene Forderungen können gemeldet werden. Unbezahlte Rechnungen können bei Inkasso landen und unter bestimmten Voraussetzungen zu einem Eintrag bei einer Auskunftei führen.
- Rechtzeitig kündigen. Wenn Sie das Ticket nicht mehr bezahlen können, kündigen Sie lieber fristgerecht, als Rückstände anzuhäufen.
Ein Kredit für ein Monatsticket ist selten sinnvoll. Wer darüber hinaus finanziellen Spielraum für eine größere Ausgabe braucht, kann über unser Antragsformular unverbindlich Kreditangebote anfragen. Über einen Kredit entscheidet allein der Kreditgeber nach eigener Prüfung.
Vorsicht vor falschen Angeboten
Im Internet werben auch dubiose Händler mit einem „Deutschlandticket ohne Schufa“. Seien Sie vorsichtig, wenn:
- das Ticket deutlich unter dem offiziellen Preis angeboten wird,
- Sie per Gutscheinkarte, Bargeldtransfer oder an Privatpersonen zahlen sollen,
- der Verkauf über Kleinanzeigen oder Messenger läuft,
- kein Verkehrsunternehmen als Herausgeber erkennbar ist.
Weil das Ticket personalisiert und nicht übertragbar ist, nützt Ihnen ein Ticket auf fremden Namen bei einer Kontrolle nichts. Kaufen Sie nur bei Verkehrsunternehmen und Verbünden, die das Deutschlandticket offiziell ausgeben.
Häufige Fragen zum Deutschlandticket ohne Schufa
Was genau ist das Deutschlandticket?
Das Deutschlandticket ist eine persönliche Monatskarte im Abo für den gesamten Nahverkehr in Deutschland. Es gilt in Bussen, Straßenbahnen, U- und S-Bahnen sowie Regionalzügen in der 2. Klasse. Fernzüge und Fernbusse sind in der Regel nicht enthalten.
Warum kann ich das Deutschlandticket ohne Schufa bekommen?
Nicht jedes Verkehrsunternehmen holt vor dem Abo eine Bonitätsauskunft ein. Da Sie das Ticket bei jedem ausgebenden Unternehmen bestellen dürfen, können Sie einen Anbieter ohne Prüfung wählen. Auch Jobticket, Semesterticket oder Sozialticket kommen in Frage.
Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?
Sie brauchen in der Regel eine Anschrift, ein Konto für die Lastschrift oder eine andere angebotene Zahlungsart und gegebenenfalls ein Smartphone für das Handyticket. Für ermäßigte Varianten sind Nachweise über Arbeitgeber, Hochschule oder Sozialleistungen nötig. Bei Anbietern mit Bonitätsprüfung kommt diese hinzu.
Wie erhalte ich mein Deutschlandticket nach der Bestellung?
Je nach Anbieter als Handyticket in der App oder als Chipkarte per Post. Das Handyticket steht oft schnell zur Verfügung. Auf die Chipkarte warten Sie meist einige Tage.
Ist der Preis des Deutschlandtickets fest?
Nein, der Preis wurde seit dem Start 2023 bereits angehoben und kann sich erneut ändern. Den aktuellen Preis nennt Ihnen jedes Verkehrsunternehmen. Ermäßigte Varianten wie Job- oder Sozialticket können günstiger sein.
Was passiert, wenn ich mein Abonnement kündigen möchte?
Sie können das Abo monatlich kündigen, bei vielen Anbietern bis zum 10. des Monats zum Monatsende. Die genaue Frist steht in den Vertragsunterlagen. Kündigen Sie rechtzeitig, wenn Sie das Ticket nicht mehr bezahlen können.
Kann ich mit dem Deutschlandticket auch im Ausland fahren?
Grundsätzlich gilt das Ticket nur in Deutschland. Auf einzelnen grenzüberschreitenden Strecken gibt es Sonderregelungen bis zu bestimmten Bahnhöfen im Nachbarland. Fragen Sie vor der Fahrt beim Verkehrsunternehmen nach.






