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Vermögensaufbau junger Leute: So legt die Generation Z Geld an

17.09.2019

Gerade junge Menschen tun sich oft schwer damit, Geld anzusparen. So lautet zumindest das gängige Vorurteil. Doch was steckt wirklich dahinter? Zwei aktuelle Studien haben sich mit dem Sparverhalten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland auseinandergesetzt und kommen zu spannenden Ergebnissen. Besonders beim Thema Informationsquellen unterscheidet sich die "Generation Z" deutlich von ihren Vorgängern.

 

Wer an seine Jugend zurückdenkt, kann sich sicher daran erinnern, dass das Geld oft nicht ausreichte. Viel Raum zum Sparen blieb da einfach nicht. Doch so ganz stimmen diese Klischees nicht. Jedenfalls nicht mehr. Das beweisen zwei aktuelle Umfragen zum Sparverhalten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

 

85% der jungen Leute sparen

 

Eine Umfrage der Deutschen Bank ergab, dass 85% der 14- bis 25-Jährigen regelmäßig sparen. Befragt wurden 1.000 Schüler, Azubis, Studenten und Berufstätige. Im Gegensatz zum Vorjahr stieg die Quote damit um weitere 4 Prozentpunkte an - das Sparen steht also nicht nur bei älteren Generationen auf dem Programm. Die jungen Leute haben laut Studie durchschnittlich 482 Euro im Monat zur Verfügung, davon legen sie 141 Euro zur Seite. Die Sparanteil liegt somit bei 29% und damit fast dreimal so hoch wie in durchschnittlichen Privathaushalten in Deutschland (etwa 10%).

 

Ebenfalls auffällig: Auch bei jungen Erwachsenen zeigt sich ein deutliches Gehaltsgefälle zwischen Männern und Frauen und somit auch unterschiedliche Sparsummen. Während junge Männer 541 Euro im Monat zur Verfügung haben und davon 159 Euro sparen, sind es bei jungen Frauen nur 422 Euro. Davon sparen sie 124 Euro.

 

Klassische Sparformen weiterhin gefragt

 

Auch bei den verschiedenen Sparformen setzt die Generation Z laut Umfrage auf klassische Modelle. Am beliebtesten sind die altbewährte Spareinlage bzw. das Sparbuch (64%) sowie das Tagesgeldkonto (29%). Das Produktangebot der Sberbank Direct deckt diese Interessen bestens ab. Mit dem hauseigenen Festgeld- sowie dem Tagesgeldkonto werden genau die klassischen Sparformate angeboten, die bei jungen Erwachsenen weiterhin hoch im Kurs stehen. Der Vorteil: Eine Kontoeröffnung kann in nur wenigen Minuten online durchgeführt werden.

 

Für die "Digital Natives" gehört dieser digitale Faktor mittlerweile zur Grundvoraussetzung. Auch Angebote wie Mobile Banking stehen bei der "Gen Z" besonders hoch im Kurs. 70% aller Befragten gaben beispielsweise an, Ihre Bankgeschäfte auch unterwegs via Smartphone oder Tablet zu erledigen. Ähnlich aufgeschlossen zeigen sich die jungen Erwachsenen beim Thema digitales Bezahlen: 76% von ihnen können sich vorstellen, kleine Einkäufe mit dem Smartphone zu bezahlen.

 

Informationsquelle YouTube

 

Eine ähnliche Tendenz beweist auch die comdirect Jugendstudie 2019. Dabei wurden 1.600 Probanden im Alter zwischen 16 und 25 Jahren zum Thema Geldanlage befragt. Auch hier wurde besonders die Affinität zur digitalen Welt deutlich. Laut Umfrage gilt YouTube unter den Befragten mit 72% als wichtigste Online-Informationsquelle, um sich über Themen und Trends in der Finanzbranche zu informieren. Nach Instagram (50%) folgen die Websites von Zeitungen oder Magazinen (48%) auf dem dritten Platz.

 

Der Trend zeigt somit eindeutig in Richtung von Online-Angeboten. In unserem Artikel zum Thema "Digitalisierung in der Finanzbranche" können Sie sich noch weitergehend mit aktuellen digitalen Angeboten beschäftigen und unter anderem erfahren, warum klassische Filialbanken immer weniger gefragt sind.

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