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5 Schritte zum optimalen Haushaltsplan

19.09.2019

Wie viel Geld gebe ich im Monat eigentlich aus und wofür genau? Mit dieser Frage sind die meisten Menschen überfordert, die keinen Haushaltsplan führen. Dabei kann dieser auf versteckte Kostenfallen hinweisen und einen guten Überblick der eigenen finanziellen Situation geben. Wir erklären, mit welchen fünf Schritten Sie Ihren individuellen Haushaltsplan erstellen können.



Es sind Fragen, die sich die meisten wahrscheinlich schon öfter gestellt haben: Wie viel Geld benötigte ich monatlich eigentlich genau zum Leben und wofür gebe ich mein Geld im Endeffekt aus? Wer sich einen Überblick über seine Finanzen schaffen möchte, kann das mithilfe eines Haushaltsplans ohne großen Aufwand tun. Der Plan listet penibel alle Einnahmen und Ausgaben einer bestimmten Zeitperiode (meistens pro Monat) auf und zeigt Ihnen schwarz auf weiß, wie viel Geld am Monatsende tatsächlich übrig bleibt.

Außerdem veranschaulicht der Haushaltsplan Ihre laufenden Kosten. Vielen Konsumenten ist nämlich nicht bewusst, wie viel Geld sie tatsächlich für Strom, Versicherungen und Co. bezahlen. Eine Gegenüberstellung kann dabei helfen, dass Sie bisher unentdeckte Kostenfallen identifizieren und senken.

 

In 5 Schritten zum individuellen Haushaltsplan

 

  1. Ziele setzen: Bevor Sie mit dem Haushaltsplan starten, sollten Sie sich zuallererst über Ihre eigene Zielsetzung klar werden. Erstellen Sie den Plan schlicht der Übersicht wegen, wollen Sie Ihr Konsumverhalten ändern oder sparen Sie auf eine bestimmte Summe hin? Egal, wie Ihre Motivation auch lautet, es ist wichtig, dass Sie sich dieser bewusst sind. Denn nur so werden Sie es schaffen, den Haushaltsplan über eine längere Zeit konsequent zu führen.

  2. Individuelle Methode finden: Haushaltsplan ist nicht gleich Haushaltsplan. Während manche ihre Ausgaben und Einnahmen handschriftlich auf einem Blatt Papier dokumentieren, verwenden andere technische Hilfsmittel wie Excel. Auch hier gilt: Es kommt nicht darauf an, wie Sie Ihren Haushaltsplan führen. Hauptsache, Sie fühlen Sich damit wohl und finden sich in Ihrem System zurecht. Wenn Sie die Pläne online erstellen wollen, finden Sie online viele Muster und Vorlagen zum freien Download.

  3. Systematik entwickeln: Bei diesem Punkt sollten Sie sich zunächst einen Überblick darüber verschaffen, welche Einnahmen und welche Ausgaben Sie denn überhaupt haben. Typische Einnahmen sind neben dem eigenen Gehalt oder der Rente auch Krankengeld, Kindergeld oder Unterhaltszahlungen. Die Einnahmen können Sie außerdem in fixe und variable Beträge aufteilen.
    Gleiches gilt für die Ausgaben. Unter fixe Kosten fallen zum Beispiel die Miete, laufende Kredite oder Versicherungen. Wichtig: Fallen diese fixen Kosten in einem anderen Rhythmus an (z.B. vierteljährlich), sollten Sie diese auf Monatsebene umrechnen. Variable Kosten sind dagegen eine Urlaubsreise oder eine spontane Anschaffung. Sie fallen für gewöhnlich jeden Monat unterschiedlich aus.

  4. Genauigkeit beibehalten: Haben Sie einmal mit Ihrem Haushaltsplan begonnen, sollten Sie unbedingt penibel darauf achten, jeden noch so kleinen Betrag zu dokumentieren. Seien Sie ehrlich zu sich selbst - denn nur so erhalten Sie ein zuverlässiges Ergebnis. Außerdem erweist es sich häufig als hilfreich, Rechnungen aufzubewahren und die genauen Beträge nachzutragen. Schätzungen liegen nach Tagen oder sogar Wochen oft erstaunlich weit von der Ursprungssumme entfernt.

  5. Bilanz ziehen: Natürlich macht Ihr Haushaltsplan erst dann richtig Sinn, wenn Sie die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Ziehen Sie deshalb nach jedem Monat Bilanz und schaffen Sie eine Übersicht. In welchem Monat gaben Sie am meisten Geld aus, wo liegen die größten Optimierungspotenziale? Besonders im Haushalt lassen sich nämlich an vielen Stellen große Kosten sparen. Die wichtigsten Tipps haben wir in einem eigenen Beitrag für Sie zusammengefasst.
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