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Sparen weltweit: Die Spargewohnheiten der Deutschen im internationalen Vergleich

24.09.2019

Deutschland gilt allgemein als Land der Sparer. Doch stimmt dieses Klischee überhaupt oder liegen andere Länder im Sparer-Ranking vorne? Die Sberbank Direct zeigt Ihnen einen internationalen Überblick über die Spargewohnheiten verschiedener Länder - von England über Südafrika bis nach Japan. Eines haben dabei alle Länder gemeinsam: Das Sparen ist oft schon seit Jahrhunderten in der Kultur verwurzelt. Das jeweilige Sparverhalten könnte allerdings kaum unterschiedlicher sein.

 

Für das Sparen gibt es viele gute Gründe. Kein Wunder, dass Menschen schon seit langer Zeit ihre Einkünfte verwalten und ansparen. Doch welche Unterschiede haben sich dabei von Land zu Land herauskristallisiert? Wir geben Ihnen einen Überblick über ausgewählte Spar-Nationen.

 

Großbritannien

 

Das Vereinigte Königreich und insbesondere sein nördlicher Inselteil Schottland gelten als äußerst sparsames Volk. Laut Global Wealth Report der Allianz hat jeder Brite nach Abzug aller Verbindlichkeiten ein Vermögen von über 82.000 Euro angespart. Besonders den Schotten haftet das Image als geiziger Nation an. Die Gründe dafür liegen in der Vergangenheit. Als England industrialisiert wurde und zu enormen Reichtum kam, musste das nördliche Nachbarland noch etliche Jahre weitaus sparsamer leben. Das Klischee des geizigen Schotten war geboren. Heute leben Engländer und Schotten etwa ähnlich sparsam.

 

Japan

 

Auch in asiatischen Ländern gilt das Sparen als Muss. Speziell in Japan hängt man die eigenen Ersparnisse - wie auch viele andere Dinge - allerdings nicht an die große Glocke. In Japan gibt es sogar einen eigenen Begriff dafür: “Hesokuri”. In vielen Fällen weiß nicht einmal der eigene Ehepartner etwas von den geheimen Rücklagen, die mitunter auch in bar an einem geheimen Ort versteckt werden. Eine weitere Besonderheit: In Japan gilt es als üblich, dass die Frau die hauseigenen Finanzen verwaltet. Mit 92.000 Euro pro Kopf gilt Japan als eine der größten Spar-Nationen weltweit.

 

Südafrika

 

Weitaus weniger attraktiv ist das Sparen hingegen in Südafrika. Hier sorgen hohe Inflationsraten dafür, dass ein erspartes Vermögen schnell nur noch einen Bruchteil der eigentlichen Summe wert sein kann. Stattdessen investieren die Südafrikaner ihr Geld lieber in Immobilien und andere Anlagen, die eine höhere Wertstabilität vorweisen können.
Allerdings gibt es auch hier eine Ausnahme. In Südafrika gehört es zum guten Ton, die eigene Beerdigung pompös zu feiern und mit einem üppigen Leichenschmaus zu beenden. Nicht wenige Südafrikaner sparen deshalb schon früh darauf hin oder zahlen in eine sogenannte Sterbekasse ein.

 

Deutschland

 

Die Deutschen sehen sich selbst zwar gerne als disziplinierte Nation voller Sparer, im weltweiten Vergleich bewegen wir uns allerdings lediglich im oberen Mittelfeld. Mit durchschnittlich rund 52.000 Euro Sparvolumen pro Kopf ist Deutschland ein durchaus reiches Land, aber selbst im europäischen Vergleich mit der Schweiz, der Niederlande, Dänemark und Schweden liegen andere Nationen vorne.
Nichtsdestotrotz wird in Deutschland natürlich viel gespart. Etablierte Sparformen wie das Festgeldkonto liegen hoch im Kurs.

Sollten Sie am Sparverhalten weiterer Länder interessiert sein, empfehlen wir Ihnen den Global Wealth Report der Allianz. Über die Global Wealth Map können Sie die durchschnittlichen Vermögenswerte für große Teile der Welt erkunden und miteinander vergleichen.

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