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Tipps und Tricks für die Steuererklärung 2018

09.05.2019

Vielen gilt sie als lästige Verpflichtung, in den allermeisten Fällen profitieren Arbeitnehmer jedoch von der Steuererklärung. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Änderungen für das aktuelle Steuerjahr und verraten Ihnen die besten Tipps und Tricks, mit denen Sie größtmöglich von der Erklärung profitieren können.

 

974 Euro – so viel Geld bekommt laut Statistischem Bundesamt jeder steuerpflichtig Angestellte nach Abgabe seiner Steuererklärung durchschnittlich als Rückzahlung erstattet. Demnach dürfen sich Arbeitnehmer in ganzen neun von zehn Fällen über eine Rückzahlung freuen. Den schlechten Ruf, den die Steuererklärung hierzulande genießt, hat sie also gar nicht verdient. Denn mit einigen simplen Kniffen lässt sich der Aufwand einer Steuererklärung deutlich minimieren und gleichzeitig viel Geld sparen. Zunächst sollten Sie sich aber über die größten Änderungen im aktuellen Steuerjahr im Klaren sein.

 

Die wichtigsten Änderungen für das Steuerjahr 2018

 

Für das aktuelle Steuerjahr haben sich einige Änderungen ergeben. Organisatorisch bedeutet das, dass Sie für die Steuererklärung 2018 erstmals zwei Monate länger Zeit haben, nämlich bis zum 31. Juli 2019. Wie schon im Vorjahr, kommt das System fortan ohne Belege aus – statt Ihre Belege vorlegen zu müssen, besteht von nun an eine Belegvorhaltepflicht. Das gesamte Verfahren läuft seit einem Jahr weitestgehend automatisiert ab, manuelle Prüfungen finden nur bei Auffälligkeiten statt. Auf inhaltlicher bzw. steuerlicher Ebene gab es auch einige Änderungen. Wir haben die wichtigsten zusammengetragen:

 

  • Grundfreibetrag: Der Grundfreibetrag wird für das Jahr 2018 auf 9.000 € angehoben. Wer weniger verdient, muss keine Einkommenssteuer zahlen. Ebenfalls erhöht wurden der Kinderfreibetrag (2.394 € je Elternteil) sowie das Kindergeld (194 € für die ersten beiden Kinder).
  • Einkommensgrenzen: Die Einkommensgrenzen für alle Steuersätze wurden um 1,65% angehoben.
  • Investmentfonds: Hier gelten seit 2018 neue Steuerregeln, die den Aufwand bei der Steuererklärung minimieren. Grund dafür ist unter anderem die sogenannte Abgeltungssteuer auf Fondserträge.
  • Arbeitsmittel: Fortan können Sie Arbeitsmittel im Höchstwert von 952 € (inkl. MwSt.) als geringwertiges Wirtschaftsgut absetzen. Darunter fallen Laptops, Smartphones, Software oder auch Möbel.
  • Verspätung: Wer seine Einkommenssteuererklärung verspätet abgibt, muss künftig mindestens 0,25% der festgesetzten Steuer, mindestens aber 25 € pro verspäteten Monat, nachzahlen.

 

Tipps und Tricks für Ihre Steuererklärung

 

Eine Steuererklärung lohnt sich in vielen Fällen. Nicht nur Selbstständige und Gewerbetreibende können profitieren, auch viele Arbeitnehmer können sich Geld zurückerstatten lassen. Wer hohe Werbungskosten (berufliche Ausgaben), Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen vorweisen kann, sollte freiwillig eine Steuererklärung einreichen. Auch ein Wechsel der Lohnsteuerklasse sollte mittels einer Steuererklärung geltend gemacht werden. Für die freiwillige Abgabe einer Steuererklärung haben sie ganze vier Jahre Zeit. Etwaige Rückzahlungen können Sie dann zum Beispiel auf ein Tagesgeld- oder Festgeldkonto der Sberbank Direct einzahlen, um möglichst lange davon zu profitieren und weitere Zinsen zu erhalten.

 

Weitere Tipps für Ihre Steuererklärung sind:

 

  • Online-Formular oder Software: Nutzen Sie für Ihre Steuererklärung das kostenlose Elster-System des Finanzamts. Alternativ finden Sie diverse kostenpflichtige Software-Programme von privaten Anbietern, die Sie bei der Einreichung unterstützten.
  • Pendlerpauschale: Sie sind berechtigt, ab dem ersten Kilometer zu Ihrer Arbeitsstätte die Pendlerpauschale geltend zu machen. Sie beträgt in der Regel 0,30 € pro Kilometer und gilt auch für öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad.
  • Bildungskosten: Während der Erstausbildung oder des Erststudiums können Aufwendungen wie Fahrtkosten oder Lernmittel in der Steuererklärung geltend gemacht werden.
  • Krankheitskosten: Liegen Ihre Krankheitskosten über der sogenannten „zumutbaren Eigenbelastung“, können Sie diese steuerlich geltend machen. Neben Arzt- und Rezeptkosten fallen darunter ebenfalls Fahrtkosten oder Hilfsmittel wie Hörgeräte oder Rollstühle.

 

Sollten Sie wider Erwarten zu einer Nachzahlung aufgefordert werden, bietet Ihnen die Sberbank Direct mit dem Sofortkredit eine einfache Lösung, mit der sie innerhalb weniger Tage auf die Forderung reagieren können.

 

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