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Wie Sie Ihr Bargeld heute noch sinnvoll nutzen können

22.10.2019

Den Deutschen wird gerne eine Liebe zum Bargeld nachgesagt. Trotz vieler moderner Zahlungsmittel werden beinahe drei Viertel aller Transaktionen nach wie vor mit Bargeld bezahlt. Doch woher kommt die Vorliebe für Scheine und Münzen? Wir zeigen Ihnen, wann Sie Ihr Bargeld wirklich sinnvoll einsetzen können und welche Folgen das Verhalten der Deutschen für die Bundesbank hat.


Während in vielen Nachbarländern vom Coffee-To-Go bis hin zur Autoreparatur fleißig mit Karte oder anderen mobilen Zahlungsmethoden bezahlt wird, bleibt der deutsche Verbraucher weiter seinem Bargeld treu: Allein 2018 wurden im Einzelhandel noch etwa drei von vier Zahlungen in bar abgewickelt. Das gilt natürlich auch für Besuche im Ausland. Denn die reisefreudigen Deutschen verteilen im Urlaub in Spanien oder Italien ihre Münzen und Scheine genau so unters Händlervolk wie zu Hause. Ganz zur Freude der dortigen Nationalbanken.


Deutsche drucken das meiste Geld in Europa

 

Jedes Land bzw. die ansässige Nationalbank ist selbst dafür zuständig, im Laufe des Jahres das benötigte Bargeld in Umlauf zu bringen. Aktuelle Zahlen der Deutschen Bundesbank beweisen eindrucksvoll, wie sehr die Deutschen an ihrem Bargeld hängen. Von den etwas mehr als 1,2 Billionen Euro, die seit Einführung des Euros in Umlauf sind, stammen 690 Milliarden (!) von der deutschen Bundesbank. Weil die Deutschen also weiterhin so sehr an ihrem Bargeld hängen und es auch noch fleißig ins Ausland tragen, profitieren andere Nationalbanken von dem Ungleichgewicht und müssen automatisch weniger Bares drucken.

Natürlich ist schon aufgrund der Größe der deutschen Volkswirtschaft der Bedarf an Bargeld höher als in anderen Ländern. Neben Deutschland stehen nur noch Luxemburg, Irland und Griechenland als "Bargeld-Länder" hervor. 


Besonders in Deutschland wird das Geld auch gerne zu Hause gebunkert. Der Beweis: 2018 befanden sich noch über 12,55 Milliarden D-Mark im Umlauf.

Doch egal ob Euro oder D-Mark - die Methode birgt fast ausschließlich Nachteile. Einerseits ist das unter der Matratze aufbewahrte Geld immer einem möglichen Diebstahl ausgesetzt. Andererseits gibt es für das Geld zu Hause keine Zinsen und verliert aufgrund der Inflation immer mehr an Wert.


Clevere Sparer bunkern nicht zu Hause


Wer wirklich sichere und zusätzlich renditestarke Anlageformen für sein Bargeld sucht, sollte seine Finger also lieber von der Matratzen-Methode lassen. Stattdessen bietet sich ein Festgeldkonto an. Bei der Sberbank Direct erhalten Sie bei kostenloser Kontoführung bis zu 1,1% Zinsen pro Jahr. Um die Sicherheit brauchen Sie sich ebenfalls nicht zu sorgen. Dank der EU-Richtlinie zur Einlagensicherung ist Ihre Anlage bis zu einer Höhe von 100.000 Euro automatisch abgesichert. Ein weiterer Pluspunkt: Die Kontoeröffnung können Sie einfach und bequem von zu Hause durchführen.


Bargeld im Alltag für den besseren Überblick


Und wie sieht es mit dem täglichen Konsum aus? Viele Experten raten tatsächlich dazu, im Alltag auch weiterhin nicht ganz auf Scheine und Münzen zu verzichten. Wer ständig mit seiner Karte oder anderen mobilen Verfahren bezahlt, kann schnell den Überblick über seine Ausgaben verlieren.Das sehen auch die meisten Deutschen so. Rund 65% gaben in einer Umfrage an, Bargeld aufgrund der besseren Ausgabenkontrolle zu benutzen. Es empfiehlt sich zum Beispiel, jeden Montag seine Wochenration an Geld aus dem Geldautomaten zu ziehen. Zusätzlich kann auch ein Haushaltsplan dabei helfen, seine Kosten besser im Blick zu behalten.


Nichtsdestotrotz sind digitale Bezahlmodelle weiter auf dem Vormarsch. Neben dem kontaktlosen Bezahlen erfreuen sich Methoden wie PayPal oder mobile Pay immer größerer Beliebtheit. 

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