Tagesgeld: Die optimale Finanz-Reserve

08.09.2016
Im Notfall sollen alle Bürger zum Selbstschutz fähig sein. Die Regierung empfiehlt deshalb in ihrem aktuellen Zivilschutzkonzept, Lebensmittel- und Wasservorräte anzulegen. Auch gegen eine finanzielle Schwächephase hilft rechtzeitige Vorsorge, zum Beispiel mit einem Tagesgeldkonto.  

Offenbar verunsicherte die Bundesregierung viele Bürger mir ihrem Entwurf eines überarbeiteten Notfallplans. Nachdem im August die neuen Empfehlungen veröffentlicht wurden, verzeichneten viele Händler einen wahren Boom an Trockennahrung, Tabletten zur Wasserreinigung und sogar Kurbelradios.

Im Fall einer Katastrophe oder eines Angriffs sollen die Bürger nämlich zum Selbstschutz fähig sein, bevor staatliche Maßnahmen anlaufen. Konkret wird geraten, für fünf Tage je zwei Liter Wasser pro Tag und Person vorrätig zu haben. Weiter wird die Bevölkerung angehalten, einen individuellen Vorrat an Lebensmitteln für einen Zeitraum von zehn Tagen vorzuhalten.

Sind das nun übertriebene Vorsichtsmaßnahmen für sogenannte „Prepper“? Eigentlich sorgen wir in fast allen Lebensbereichen schon automatisch vor. Das fängt beim Autofahren an, wenn wir aus Vorsicht den Gurt anschnallen. Auch jede Kranken- oder Haftpflichtversicherung dient der Absicherung. Und niemand würde ernsthaft von Panikmache reden, bei bedecktem Himmel vorsorglich einen Regenschirm einzupacken.


Finanzielle Absicherung nicht vergessen


Aber wie sieht es eigentlich im Bereich der Finanzen aus? Sollte eine finanzielle Reserve nicht genauso zur „Grundausstattung“ gehören? Es müssen nicht einmal Katastrophenszenarien eintreten. Es reicht schon, wenn zufällig innerhalb eines Monats die Waschmaschine und das Auto gleichzeitig kaputtgehen. Stehen kostspielige Reparaturen an, gibt in vielen Fällen das Girokonto nicht genug her.

Zur richtigen Vorsorge gehört deshalb auch, regelmäßig kleinere Beträge zurückzulegen. Und damit das Geld nicht unbeabsichtigt ausgegeben wird, sollte es auch nicht auf dem Girokonto bleiben. Besser ist ein getrenntes Tagesgeldkonto, auf dem das Geld zudem auch noch ordentlich verzinst wird.


Tagesgeld: Das Notfallkonto für jeden


Da der Kontoinhaber jederzeit – meist über eine Online-Transaktion – Zugriff auf die Tagesgeldeinlagen hat, eignet sich das Konto für Situationen, in denen das Geld schnell zur Verfügung stehen muss. Besonderer Vorteil im Vergleich zum Giro- oder Sparbuch ist jedoch, dass die Zinsen meist deutlich höher liegen. Kosten muss der Bankkunde nicht befürchten, da Tagesgeldkonten von Online-Banken, wie zum Beispiel der Sberbank Direct, gebührenfrei angeboten werden. Zudem ist das Geld dank EU-Einlagensicherungsfonds genauso sicher wie auf einem Girokonto.

Hier finden Sie mehr Informationen zum Tagesgeld und der minutenschnellen online-Kontoeröffnung.



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