Tagesgeld: Buffett & Co machen es vor

27.04.2017
Selbst unter Superreichen ist Sparsamkeit kein Fremdwort. Im Gegenteil: Auf den oberen Rängen der Forbes-Liste finden sich viele Sparfüchse, die trotz eines Milliardenvermögens eine genaue private Ausgabenkontrolle betreiben. Was wir von Warren Buffett lernen können.

Einmal im Jahr veröffentlicht das US-Wirtschaftsmagazin Forbes eine Rangliste des internationalen Geldadels. Als Eintrittskarte in die Top Ten gilt derzeit ein Vermögen von mindestens 40 Milliarden US-Dollar. Weit oben mit knapp 60 Milliarden Dollar: Warren Buffet.

Die Investmentlegende aus Omaha gab Anfang des Jahres in dem Dokumentar-Film „Becoming Warren Buffett“ einen Einblick in sein tägliches Leben. Allein das morgendliche Frühstücksritual wirkt schrullig: Der Milliardär bittet seine Frau, ihm 2,61 Dollar, 2,95 Dollar oder 3,17 Dollar in bar bereitzulegen. Wofür er das Geld braucht? Frühstück bei McDonald’s! Als Stammgast (und Großaktionär der Kette) kennt er die Preise genau und wählt nach Lust und Laune das günstige Menü oder auch mal das etwas teurere.

Obwohl er jeden Morgen in den besten Restaurants speisen könnte, bleibt er genügsam. Kein Wunder, dass er immer noch in einer vergleichsweise bescheidenen Immobilie wohnt, die er bereits 1958 gekauft hat.


Holzklasse statt Business Class


Ähnlich sparsam gibt sich Ikea-Gründer Ingvar Kamprad, der immer noch Economy Klasse fliegt und in der Cafeteria seines Unternehmens isst. Sein Fuhrpark? Ein alter Volvo, den die meisten Deutschen vermutlich schon vor langer Zeit aussortiert hätten.

Sicher, die Grenze zwischen Sparsamkeit und Geiz verwischt schnell. Aber im Kern dreht es sich darum, dass diese Menschen wissen: Ausgabenkontrolle ist genauso wichtig wie die Einnahmenseite. Zudem kommt, dass viele Milliardäre sich mühsam hochkämpfen mussten. Die in den Anfangsjahren notwendige Sparsamkeit behielten sie später bei – als zentralen Bestandteil ihres Erfolgsrezepts.


Bewusster konsumieren, mehr sparen

Für den Ottonormalsparer bedeutet das natürlich nicht, von Kaffee auf Leitungswasser umzusteigen. Es geht vielmehr darum, Konsumausgaben bewusster zu entscheiden. Viele Experten raten zum Beispiel dazu, Kaufentscheidungen drei Tage hinauszuzögern. Wer nach drei Tagen immer noch der Überzeugung ist, dass die neuen Sneakers wirklich notwendig sind, kann dann gerne zugreifen. Aber meist wirken diese Überlegungen wie eine Kaufbremse.

Angenehmer Nebeneffekt der Ausgabenkontrolle: Das Guthaben auf dem Girokonto steigt. Echte Sparfüchse lassen das Geld natürlich nicht zinslos auf dem Girokonto liegen, sondern legen regelmäßig etwas zurück. Ideal geeignet ist ein attraktiv verzinstes Tagesgeldkonto, weil es höchstmögliche Flexibilität mit Sicherheit und Rendite verbindet. Heißt: Sparer können immer noch täglich auf ihr Geld zugreifen, gleichzeitig wird es viel besser verzinst als auf dem Girokonto. Kosten muss der Sparer – die richtige Tagesgeldkonto-Wahl vorausgesetzt – nicht fürchten.

Die Sberbank Direct zum Beispiel bietet als konditionsstarke Online-Bank ihre Sparprodukte komplett gebührenfrei an. Und sobald eine größere Summe angespart wurde, kann das Geld auch für eine noch zinsstärkere und längerfristige Anlage wie Festgeld genutzt werden.

Hier finden Sie mehr Informationen zum Tagesgeld und der minutenschnellen online-Kontoeröffnung.
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