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Sofortkredit: Keine Angst vor der Schufa

08.03.2018

Als Wirtschaftsauskunftei sammelt die Schufa Daten von Privatpersonen, um einen sogenannten Bonitätsscore zu erstellen. Welche Daten von der Schufa gespeichert werden, erfahren Sie hier.

Die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung (Schufa) ist die wichtigste Sammel- und Analysestelle in Deutschland, um die Kreditwürdigkeit und die finanziellen Verpflichtungen von Verbrauchern einschätzen zu können. Mit Hilfe der Schufa können Unternehmen und Dienstleister aus allen Branchen feststellen, wie risikobehaftet ein Geschäft ist.

 
Für Verbraucher kann ein schlechter Schufa-Score jedoch drastische Konsequenzen haben: Vermieter zum Beispiel entscheiden sich bei der Wohnungsvergabe für Interessenten mit einem hohen Score, und Online-Anbieter verlangen häufig Zahlungen per Vorkasse von Verbrauchern mit negativen Schufa-Einträgen.
 

Einkommen oder Nationalität sind nicht relevant

 
Aber welche Daten werden von der Schufa überhaupt gespeichert? Nach eigenen Angaben verzichtet die Schufa darauf, Daten über Einkommen, Vermögen, Nationalität, Beruf, Familienstand oder Religion zu erheben. Stattdessen würden nur kreditrelevante Informationen gespeichert. Dazu gehören etwa eröffnete Konten, Kreditkarten oder Zahlungsstörungen. Außerdem werden auch Einträge aus öffentlichen Verzeichnissen wie dem Bundesanzeiger (Bsp. eidesstattlichen Versicherungen oder Privat-Insolvenzen) an die Schufa weitergegeben.
 
Für den Verbraucher bedeutet dies, dass neben den personenbezogenen Daten (wie Name oder Geburtsdatum) auch Vermerke über Kontoeröffnungen, Kreditkartenverträge, Hypothekendarlehen, Handyverträge, Bürgschaften und viele weitere finanzielle Verträge bei der Schufa gespeichert sind. Ratenkredite gehören natürlich auch dazu.
 
Schlecht für den Schufa-Score sind Eintragungen wie zum Beispiel die Einziehung einer Kreditkarte wegen missbräuchlicher Verwendung, Lohnpfändung, Mahnbescheid bei unbestrittener Forderung, Vollstreckungsbescheide oder Ähnliches.
 

Ein regelmäßig bedienter Kredit schadet dem Score nicht

 
Wie die Bonität mittels des Punktesystems genau berechnet wird, ist ein Geschäftsgeheimnis der Schufa. Sicher ist jedoch, dass zurückgezahlte oder laufende Kredite, die regelmäßig bedient werden, keine negativen Merkmale sind.
 
Übrigens müssen Schufa-Einträge nach einer bestimmten Zeit gelöscht werden. Anfragen von Banken bleiben zwölf Monate erhalten, Kredite bleiben bis zum Ende des dritten Kalenderjahres nach dem Jahr der vollständigen Rückzahlung gespeichert. Daten über die nicht vertragsgemäße Abwicklung von Geschäften werden, wenn die Forderungen beglichen wurden, nach drei Jahren gelöscht – genauso wie Kundenkonten des Handels und Daten aus den Schuldnerverzeichnissen der Amtsgerichte.
 
 

 

 

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