Im Urlaub Energie und Spargroschen tanken!

07.07.2016
Die Reisewelle bricht an. Millionen Deutsche zieht es wieder in die Sonne oder in die Berge. Traditionell sitzt das Geld im Urlaub etwas lockerer. Dabei gibt es auch in der schönsten Zeit des Jahres genügend Möglichkeiten, Geld zu sparen. Wir geben Finanz-Tipps für den Urlaub.  

Einmal komplett abschalten und den Stress zu Hause lassen. Verdient haben wir uns das alle, aber deswegen auch den Finanzmanager im Kopf in den Urlaub schicken? Das muss nicht sein. Im Gegenteil: Wer clever reist, kann seinen Urlaub genießen und trotzdem nebenbei noch ein paar Euro fürs Tagesgeldkonto zurücklegen.

Ballast über Bord werfen
Auch ohne Zen-Erfahrung lohnt sich leichtes Gepäck auf Reisen. Viele Fluglinien erheben Gebühren für zusätzliche Koffer oder schweres Gepäck. Also warum sich nicht in Einfachheit versuchen? Gerade im Sommerurlaub werden die meisten Kleidungsstücke gar nicht gebraucht. Und wer richtig sparsam packt, kommt sogar mit dem Handgepäckstück aus, das mit Budget-Airlines umsonst mitfliegt und bis zu 15 Kilo wiegen darf. Positiver Nebeneffekt: Am Ankunftsort müssen Sie nicht am Gepäckschalter warten, sondern können direkt zum Hotel fahren. Übrigens: Auch auf Autofahrten lohnt sich schmales Gepäck. Eine Faustregel besagt, dass 100 Kilogramm zusätzliches Gewicht im Auto einen Mehrverbrauch von 0,3 Liter pro 100 km zur Folge hat.

Andere Länder, andere Regeln
Verbandskasten und Warndreieck hat mittlerweile wohl jeder im Auto. Auch die Warnweste liegt meist griffgünstig im Kofferraum. Aber: In manchen Ländern, z.B. in Italien, ist eine Warnweste für jeden Passagier im Auto vorgeschrieben, nicht nur für den Fahrer. Apropos  Italien: Außerhalb von Ortschaften muss auch tagsüber das Licht eingeschaltet sein. Wer gegen die Regeln verstößt, riskiert ein empfindliches Bußgeld. Und während in Dänemark der Feuerlöscher im Auto nur empfohlen wird, ist er z.B. in Griechenland oder dem Baltikum Pflicht. Dafür können die Dänen und Italiener den Wagen eines betrunkenen Autofahrers und –halters sogar beschlagnahmen und versteigern. Deshalb: Im Vorfeld unbedingt auf die länderspezifischen Eigenheiten achten. Trotz EU gibt es ein verblüffend unterschiedliches Regelwerk.

Vorausschauend fahren und tanken
Nur 5 Minuten Benzinpreisvergleich kann einen großen Unterschied in der Reisekasse ausmachen. So fordern Tankstellen in den Nachbarländern Italien, Niederlande oder Dänemark deutlich höhere Preise. Sparfüchse auf dem Weg nach Tschechien, Polen oder dem Baltikum tanken dagegen besser erst im Urlaubsland.

Die „Share Economy“ nutzen
Hotels sind bequem, das lassen sich die Häuser aber auch gut bezahlen. Vor allem Familien reisen günstiger, wenn sie private Unterkünfte buchen, die von vielen Anbietern im Internet angeboten werden. Und genau wie beim Hotel gibt es auch bei privaten Unterkünften eine große Spanne von einfachen Zimmern bis hin zu opulenten Villen.

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold
Mitte 2017 werden die Roaming-Gebühren innerhalb der Europäischen Union abgeschafft. Bis dahin sollten sich Vieltelefonierer zügeln. Denn noch dürfen Mobilfunk-Anbieter ihren Kunden Aufschläge berechnen, wenn sie ihr Smartphone im Ausland benutzen. Für 2016 liegt die EU-weite Höchstgrenze bei 6 Cent pro Minute für Anrufe, 2 Cent pro SMS oder 6 Cent pro Megabyte bei Datentarifen im EU-Ausland (alle Preise inklusive Mehrwertsteuer). Nimmt man einen Anruf an, kostet das höchstens 1,2 Cent zusätzlich pro Minute. Maximal darf die Summe aus Inlandspreis und Auslands-Aufschlägen nicht mehr betragen als die bisherigen Höchstpreise von 23 Cent pro Minute für abgehende Anrufe, 7 Cent pro SMS und 24 Cent je Megabyte Datenvolumen.

Währungsschwankungen nutzen
Schnellentschlossene können von Währungsschwankungen profitieren. So verlor das britische Pfund nach der Brexit-Entscheidung im Vergleich zum Euro deutlich an Wert. Meist zieht das Preisniveau im betreffenden Land erst mit einer Zeitverzögerung von mehreren Wochen bis Monaten nach. Heißt: Aktuell ist ein Urlaub im Vereinigten Königreich relativ günstig. Und solange EU-Bürger noch keine Zoll- oder Einreisebeschränkungen zu befürchten haben, ist das allemal ein guter Grund, Stonehenge oder Big Ben zu besuchen.


Auch nach dem Urlaub liquide bleiben


Mit ein bisschen Planung und Weitsicht können Urlauber auch die teuren Sommermonate kontofreundlich gestalten. Aber wohin mit dem gesparten Geld?

Unsere Empfehlung: das Tagesgeldkonto der Sberbank Direct. Der Sparer profitiert hier zum einen von einem starken Zins, zum anderen bekommen Sparer beim Anblick auf einen steigenden Kontostand regelrecht Lust auf mehr. Und mit einem starken Finanzpolster im Rücken können Sie ihren Urlaub noch mehr genießen.

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