Festgeld: Richtig sparen statt sammeln

12.10.2017

Der deutsche Mann scheint vom Homo oeconomicus noch ziemlich weit entfernt zu sein. Als ‘irrationaler Agent‘ sammelt er im großen Stil Cent-Münzen und hortet sogar noch D-Mark. Riesige Schätze schlummern zinslos in alten Taschen, staubigen Schubladen und vergessenen Sparschweinen. Höchste Zeit also, etwas zu ändern.

Seit Jahren schon debattieren Fachleute über Sinn und Unsinn der Ein- und Zwei-Cent-Münzen. Jetzt bekommen die Gegner der kleinen Geldstücke Rückendeckung aus Europa: Italien schafft ab Januar 2018 die beiden kleinsten Münzen ab, los geht es in den Portemonnaies dann erst ab fünf Cent. Auch in den Supermärkten wird künftig immer auf- bzw. abgerundet.

Und Italien ist dabei längst nicht das einzige Euro-Land. Auch in Finnland, den Niederlanden, Belgien und Irland sind die kleinsten Münzen schon ausgestorben. In Deutschland dagegen geht es vorerst nur dem 500-Euro-Schein an den Kragen – wie im restlichen Euro-Raum auch. Der Kampf gegen Schwarzgeld ist den Geldwächtern offenbar wichtiger als der lästige Ärger mit dem Kupfergeld.

Herstellungskosten liegen über dem Nennwert

Dabei kostet allein die Herstellung einer Ein-Cent-Münze schon 1,65 Cent! Und es gibt viele dieser Münzen. Sehr viele! In Deutschland sollen nach Angaben des Bundesfinanzministeriums mehr als 15 Milliarden der kleinen Geldstücke herumliegen - im Gesamtwert von gut 220 Millionen Euro. Demnach seien in Deutschland circa 11,2 Milliarden Ein-Cent-Münzen ausgegeben worden. 80 Prozent davon würden gehortet oder seien verloren gegangen. Dies gelte auch für 75 Prozent der 8,6 Milliarden ausgegebenen Zwei-Cent-Stücke.

Übrigens sollen Männer die größeren Sammler kleiner Cent-Münzen sein als Frauen, die auch öfter mal genau abzählen an der Kasse. Vielleicht liegt es daran, dass Herren eine schlanke Geldbörse (mit Scheinen) bevorzugen und die Münzen zuhause achtlos in der Schublade entleeren?

Milliarden D-Mark liegen auch noch herum

Und es sind längst nicht nur Euro-Werte, die nutzlos herumliegen. Gut 15 Jahre nach der Euro-Bargeldeinführung sind immer noch Millionen von D-Mark-Scheinen und Milliarden Münzen nicht umgetauscht. Die Bundesbank hat dieses Jahr den Gesamtwert der noch nicht umgetauschten DM-Bargeld-Reserven auf 12,67 Milliarden Mark (rund 6,48 Milliarden Euro) geschätzt.

Warum bloß bringen die Deutschen - international immerhin Fußball- und Sparweltmeister - das Geld nicht schleunigst zur Bank und lassen es dort zum Beispiel auf einem Festgeldkonto gewinnbringend verzinsen? Die Sberbank Direct hat sich da als besonders verlässlicher und zinsstarker Partner etabliert. Als moderne und konditionsstarke Online-Bank verzichtet sie auf Eröffnungsgebühren oder Transaktionskosten. Der Sparer profitiert also von Anfang an von der guten Rendite. Zudem ist der Zinssatz über die gesamte Laufzeit garantiert. Sicherheit und Rendite stimmen also – zusätzlich gibt es zuhause wieder eine leere Schublade. Eine Detox-Kur, die gut fürs Bankkonto ist!

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