Festgeld: Die Winterzeit zum Sparen nutzen

27.10.2016
Ende des Monats werden die Uhren eine Stunde zurückgestellt. Offiziell wird die Zeitumstellung damit erklärt, dass so Energie gespart werden kann. Über Sinn bzw. Unsinn des Uhrendrehens streiten Experten. Davon abgesehen gibt es aber auch in der kalten Jahreszeit Möglichkeiten, Geld zu sparen.

1980, die Erinnerungen an die Ölkrise waren noch frisch, entschloss sich die Bundesregierung zur Wiedereinführung der Zeitumstellung. Mit dieser Regelung sollte die Nutzung des Tageslichts effizienter werden. Anders als damals, macht die Beleuchtung in Privathaushalten heute aber nur noch 8% des gesamten Stromverbrauchs aus. Und dank der neuen Energiesparlampen sollte dieser Anteil künftig sogar noch fallen.

Ob die Winterzeit heute also noch sinnvoll ist, sei einmal dahingestellt. Richtig ist jedoch, dass eine effiziente Energienutzung heute aktueller denn je ist. Aber wo und wie lässt sich noch sparen?


Die richtige Temperatur finden


Einer der größten Energiefresser in deutschen Haushalten ist die Heizung. Viele Heizkörper sind allerdings viel zu hoch eingestellt. Wer die Heizung minimal runterdreht, verliert nicht an Komfort, spart aber viel Geld. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) ermittelte die optimale Temperatur von Wohnräumen bei 19 bis 21 Grad, für das Schlafzimmer werden noch weniger empfohlen (aber nicht unter 16 Grad).

Das Sparpotenzial ist groß. Laut der Beratungsgesellschaft co2online spart jedes Grad weniger rund sechs Prozent Heizenergie ein. Berechnet auf ein durchschnittliches, unsaniertes Einfamilienhaus mit 150 Quadratmetern und 22.500 Kilowattstunden Verbrauch pro Jahr, ergibt das bei einer Gasheizung eine Ersparnis von etwa 115 Euro pro Jahr und bei Heizöl rund 65 Euro.

Noch mehr Geld lässt sich mit dem richtigen Lüften sparen. Experten raten zum Stoß- statt Dauerlüften und berechneten ein Einsparpotenzial von bis zu 240 Euro im Jahr. Beim Stoßlüften kommt es darauf an, die abgestandene Luft in der Wohnung möglichst schnell auszutauschen. Dafür reichen nach Berechnungen von co2online im Oktober 12 bis 15 Minuten, im November 8 bis 10 Minuten und von Dezember bis Februar 4 bis 6 Minuten.


Elektronische Thermostate einbauen


Wenn die Heizung ein Dauerläufer ist, schnellen die Heizkosten in die Höhe. Damit die Temperatur an die jeweilige Nutzung des Raumes automatisch optimal angepasst wird, empfiehlt sich ein programmierbares Thermostatventil mit Nachtabsenkung. In einem Einfamilienhaus mit 150 m² und 8 Heizkörpern kann der Austausch von über 15 Jahre alten Thermostatventilen gegen programmierbare Thermostatventile durchschnittlich rund 155 Euro pro Jahr sparen.

Wichtig ist auch, dass die warme Luft gut zirkulieren kann. Achten Sie darauf, dass keine Möbelstücke die Heizkörper blockieren.


Geld anlegen statt zum Kamin hinauspusten


Wer in der kalten Jahreszeit auf Effizienz achtet, kann also locker ein paar hundert Euro im Jahr sparen. Das ist ein schöner Grundstock für eine langfristige Sparanlage, die möglichst renditestark und sicher angelegt werden sollte.

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