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Festgeld: Aufräumen und Zinsen kassieren

25.01.2018
In jedem Unternehmen wird mindestens einmal im Jahr eine Inventur durchgeführt. Aber auch in Privathaushalten lohnt sich diese Bestandsaufnahme. Überflüssiges kann dann verkauft werden, um mit dem Erlös ein renditestarkes Festgeldkonto zu eröffnen. 

Im deutschen Fernsehen wird immer öfter gefeilscht und verhandelt. Vom alten Kinderspielzeug bis zum verstaubten Raritätenschatz vom Dachboden - alles wird von Experten begutachtet, geschätzt und zu Geld gemacht. Und warum auch nicht? Lifestyle-Gurus propagieren schon seit Jahren einen Trend zum minimalistischen Wohnglück, sozusagen eine Interior-Detox-Kur. Und wenn der reduzierte Hausstand für eine prall gefüllte Haushaltskasse sorgt, hat sich jede Aufräumaktion gelohnt.

Seltsamerweise wird aber eine Schatz-Schatulle fast nie angefasst: die alten D-Mark-Reserven. Seit dem 1. Januar 2002 zahlen wir bereits in Euro und Cent. Trotzdem sind immer noch D-Mark-Scheine und Münzen im Milliardenwert im Umlauf.  Die Bundesbank schätzt, dass sich der Gesamtwert des noch nicht umgetauschten Geldes auf aktuell rund 12,64 Milliarden Mark (rund 6,46 Milliarden Euro) beläuft.

Die D-Mark verliert an Kaufkraft


Vom altehrwürdigen, blauen Hunderter sind noch Scheine im Wert von rund 1,78 Milliarden Mark im Umlauf. Die 1.000 D-Mark-Scheine kommen auf 1,18 Milliarden Mark. Diese riesigen Geldreserven verlieren aufgrund der Inflation tagtäglich an Kaufkraft und taugen nur noch als Sammelobjekt. Dabei können die Münzen und Scheine bei jeder Filiale der Deutschen Bundesbank gebührenfrei getauscht werden. Höchstgrenzen oder Fristen gibt es nicht, und auch der Umtauschkurs ist immer gleich: Ein  Euro ist 1,95583 Mark wert, dem amtlichen Umtauschkurs der Euroeinführung 2001.

Umgetauscht in Euro muss das Geld dann nicht mehr zinslos in der Schublade verstauben, sondern kann gewinnbringend angelegt werden. Perfekt geeignet dafür ist ein konditionsstarkes Festgeldkonto, weil der Sparer dank Einlagensicherung und garantiertem Zins vor Verlusten geschützt ist. Gleichzeitig kann der Sparer die ideale Laufzeit für sein Investment aussuchen.

Ausgesuchte Sammlerstücke dürfen bleiben


Wer sich der alten D-Mark so verbunden fühlt, dass er zumindest einige Münzen oder Scheine behalten möchte, sollte sich dabei auf Sammlerstücke beschränken. Die können tatsächlich im Wert noch steigen. So sind vor allem Geldscheine aus den Anfangsjahren der Bundesrepublik begehrt, genauso wie einige Fünf-Mark-Gedenkmünzen. Bis zu 1.000 Euro zahlen Sammler bereits für den 1953 zum 100. Geburtstag des Germanischen Museums Nürnberg erschienenen ersten „Gedenk-Fünfer“.

Ein weiterer Sonderfall sind alte Fünf- und Zehnmark-Stücke aus Silber, bei denen der Materialwert je nach Höhe der Preise für das Edelmetall unter Umständen höher sein kann als der Nennwert. Der allergrößte Teil alter D-Mark-Scheine und –Münzen hat jedoch keinen Sammlerwert – und sollte deshalb schleunigst eingetauscht werden.

Hier finden Sie mehr Informationen zum Festgeld und der minutenschnellen online-Kontoeröffnung.


 

 

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