Festgeld: Abwarten und Gewinne einstreichen

19.07.2016
Ein Exit vom Brexit ist nach der Regierungsumbildung in Großbritannien vom Tisch. Den Briten stehen turbulente Monate bevor – aber auch europäische Sparer sollten sich wappnen. Angesichts der heiklen Aussichten sind mittelfristig krisensichere Investments eine gute Wahl. 

Zur Amtseinführung verblüffte die neue englische Premierministerin Theresa May mit einer spektakulären Kabinettsumbildung. So stieg zum Beispiel der europakritische Populist Boris Johnson zum neuen Außenminister auf. Und federführend bei den anstehenden Konferenzen mit der Europäischen Union (EU) wird David Davis. Der konservative Politiker und Brexit-Befürworter leitet damit ein neues Ministerium, das nur zu dem Zweck der Austrittsverhandlungen gegründet wurde.

Mit diesem Paukenschlag stellte May klar: Einen Rücktritt vom Brexit wird es unter ihr nicht geben. Jetzt geht es darum, die in vier Jahrzehnten geknüpften Bande zur EU zu lösen, ohne die wirtschaftliche Zukunft Großbritanniens zu gefährden.


Großbritannien und Deutschland bleiben wichtige Handelspartner


Warum das auch für deutsche Sparer wichtig ist? Großbritannien ist (und bleibt) ein wichtiger Handelspartner. Laut Zahlungsbilanzstatistik der Bundesbank betrug der gesamte bilaterale Handel von Waren und Dienstleistungen 2015 rund 183 Milliarden Euro. Besonders der Waren- und Dienstleistungsverkehr von Deutschland nach Großbritannien beeindruckt: 2015 exportierte Deutschland Waren im Wert von 95 Milliarden Euro und Dienstleistungen im Wert von etwa 23 Milliarden Euro nach Großbritannien.

Ökonomen rechnen deshalb auch für die deutsche Wirtschaft mit einem Dämpfer im Zuge der Brexit-Verhandlungen. Eine Rezession ist hierzulande zwar nicht zu befürchten, aber das Wachstum wird in den kommenden Monaten nicht mehr ganz so robust ausfallen. Wirklich angespannt wird die Lage aber dadurch, dass niemand vorhersehen kann, wann der Brexit vollzogen und wie der Handel zwischen der EU und Großbritannien künftig geregelt sein wird. Die Verhandlungen können – sofern sie gegen Ende des Jahres starten – bis weit ins Jahr 2019 dauern. Was bis dahin passiert, ist noch offen. Verliert das Pfund weiter an Wert? Wie hält sich der Euro angesichts eines schwächeren Wirtschaftswachstums? Insgesamt also eine schwierige Zeit, in der sich Anleger vorerst nicht zu weit aus dem Fenster lehnen sollten.  


Sparer sollten auf Sicherheit setzen


Mittelfristig lohnt es sich, möglichst sicher im Euro-Raum zu investieren und auf eine gute Realrendite achten. Also genau das richtige Umfeld für eine Festgeld-Anlage. Schließlich ist der Zins garantiert und die Laufzeit kann vom Sparer bestimmt werden. Und mit einem zinsstarken Anbieter bleibt ein satter Gewinn, weil die Inflationsrate extrem niedrig ist.

Die Europäische Zentralbank (EZB) schafft es nämlich trotz sehr expansiver Geldpolitik nicht, die Teuerungsrate anzukurbeln. Seit Monaten schon liegt sie nahe der Nulllinie – und wird dort voraussichtlich noch einige Zeit verharren. Sparer können davon profitieren, weil der Gewinn nicht durch Kaufkraftverluste aufgezehrt wird.

Besonders hervorgetan hat sich unter den Festgeld-Anbietern die Sberbank Direct. Mit einem Zins von bis zu 1,4% liegt sie in Vergleichen stets ganz oben. Und auch die Service-Qualität überzeugt, wie in unabhängigen Vergleichstests mehrfach bestätigt wurde.

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