Festgeld: Inflationsdruck lässt wieder nach

12.04.2017
Ende des vergangenen Jahres überraschten die Statistiker mit steigenden Preisen. Die Gefahr einer Deflation schien damit erst einmal gebannt. Aber neuste Zahlen belegen, dass die Inflationsrate wieder fällt und sich von der EZB-Zielmarke weiter entfernt. Sparer sollten darauf reagieren.

In der ersten Jahreshälfte 2015 notierte die Inflationsrate im Euro-Raum auf einem historisch niedrigen Niveau. In Deutschland wurde zeitweise sogar ein negativer Wert ausgemacht. Heißt: Das durchschnittliche Preisniveau sank. Was Verbraucher im ersten Moment erfreut, birgt langfristig jedoch eine Gefahr. Dauerhaft stagnierende Preise sorgen für aufgeschobene Konsum- und Investitionsausgaben. In der Folge leidet das Wirtschaftswachstum.

Die Europäische Zentralbank (EZB) reagierte deshalb erfreut auf einen steigenden Preisdruck in der zweiten Jahreshälfte – auch wenn die Inflationsrate meist deutlich unter der Zielmarke von 2 Prozent lag. 2017 ist ein umgekehrter Trend zu beobachten. Hauptsächlich aufgrund des gesunkenen Ölpreises fiel die Inflationsrate im März erstmals wieder seit knapp einem Jahr und liegt nun bei rund 1,6 Prozent. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten für den März nur mit einem Rückgang auf 1,9 Prozent gerechnet.


EZB hält sich weiter zurück


Mit einer überraschend deutlich gefallenen Inflationsrate wird die EZB auf absehbare Zeit wohl bei ihrer lockeren Geldpolitik bleiben. Für Sparer bedeutet das: Der Leitzins wird voraussichtlich auf seinem aktuellen Niveau verharren.

Angesichts einer niedrigen Teuerungsrate können Sparer trotzdem noch eine gute Rendite mit sicheren Sparprodukten einfahren – sofern das richtige Konto gewählt wird. Vor allem Festgeldkonten von konditionsstarken Anbietern sind das richtige Mittel. Je nach Laufzeit kann hier eine Verzinsung deutlich oberhalb der langfristigen Inflationsrate erzielt werden.


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Die Zinsen werden auf ein ebenfalls kostenfreies Tagesgeldkonto überwiesen. Je nach finanzieller Lage kann der Sparer dieses Geld reinvestieren und so vom Zinseszinseffekt profitieren, oder aber er gibt das Geld für andere Dinge aus.

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