Festgeld: Der Brexit-Countdown läuft

04.04.2017
Dreckige Scheidung oder gütliche Einigung? Die EU und Großbritannien haben jetzt zwei Jahre Zeit, einen für beide Seiten lähmenden Brexit-Blues zu verhindern. Sparer sollten sich darauf einrichten und entsprechend reagieren.

Nun ist es also soweit: Großbritanniens EU-Botschafter Tim Barrow überreichte dem Präsidenten des Europäischen Rates, Donald Tusk, am letzten Mittwoch offiziell das historische Schreiben: Großbritannien strebt nach über 40 Jahren Zugehörigkeit den Austritt aus der EU an. Der Countdown ist damit gestartet, für die Scheidungsgespräche sind zwei Jahre vorgesehen.

Was aus den zu erwartenden Mammutverhandlungen rauskommen wird, ist noch völlig ungewiss. Die ambitionierten Ziele der britischen Brexit-Befürworter werden aber kaum umzusetzen sein, Enttäuschungen sind nicht auszuschließen. Einen harten Bruch muss es deswegen nicht geben. Schließlich haben sowohl Brüssel als auch London viel zu verlieren.


Sorgen in Deutschland


Und auch in Deutschland blicken viele Experten mit sorgenvoller Miene in die Zukunft. So rechnet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) wegen des Brexits mit einem deutlichen Einbruch in den Wirtschaftsbeziehungen zu Großbritannien. Schon 2017 sei mit weiteren Rückgängen bei Handel und Investitionen zu rechnen. 40 Prozent der deutschen Unternehmen mit Engagement im Vereinigten Königreich erwarten laut einer DIHK-Umfrage eine Verschlechterung der Geschäfte - auch wenn die Lage bislang noch als "halbwegs solide" eingestuft wird.

Aber wie sollen sich deutsche Sparer jetzt positionieren? Zunächst einmal ist wichtig: In den nächsten zwei Jahren bleibt der aktuelle Status Quo bestehen. Änderungen treten erst nach dem Austritt in Kraft. Investoren haben also noch genügend Zeit, sich neu zu positionieren und die Verhandlungen abzuwarten.


Festgeld für langfristige Sparer


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