Tagesgeld: Detox-Kur für Ihr Konto

17.01.2017
Millionen Deutsche nutzen regelmäßig ihren Dispo. Das ist teuer und kann mit etwas Planung häufig vermieden werden. Besser ist es, regelmäßig etwas Geld für Notfälle zurückzulegen. Auf dem Tagesgeldkonto wird diese Reserve zudem noch gut verzinst.

Zum Jahresstart sieht es auf vielen Girokonten trübe aus. Nach den – häufig viel zu kostspieligen – Feiertagen reicht das Guthaben oft nicht aus. In diesem Fall muss wieder überzogen werden.

Nach Angaben von Statista nutzen sogar rund 10% aller Deutschen ihren Dispokredit monatlich, immerhin 22% zumindest ein paar Mal im Jahr. Für Finanzexperten ein ganz schlechtes Zeichen, weil: Die Zinsen auf einen Dispo-Kredit setzen Banken sehr hoch an. Die Bankkunden zahlen für den Service eines kurzfristigen Gelddarlehens also kräftig drauf.


Manchmal hilft auch Schönreden


Wie kann man sich dagegen wappnen? Nun, zuerst einmal heißt es, Verzicht üben und eine Notreserve ansparen. Wer mit dem Sparen Probleme hat, kann es sich auch mit einer englischen Vokabel einfach schönreden. Nennen wir es „Financial Cleansing“. Hört sich modern und gar nicht schlimm an. Unterm Strich bedeutet es: Geld nicht für überflüssige Ausgaben konsumieren.

In den meisten Fällen reichen bereits ein bis drei Monate Verzicht. Hier mal ein Coffee-to-go, da ein Abendessen in der Pizzeria und die neue Jacke muss es auch nicht sein, die alte ist schließlich noch gut. Ein Umdenken im Kopf ist nötig, das Konsumenten zu einem bewussteren Umgang mit Geld erzieht und Impulskäufe verhindert.


Mit Plan zum Erfolg


In einem zweiten Schritt folgt das „Financial Planning“. Damit der Sparer gar nicht erst in Versuchung kommt, das ersparte Geld auf dem Girokonto in den Konsum zu stecken, sollte es auf einem Tagesgeldkonto geparkt werden. Weiterer Vorteil: Es liegt getrennt vom normalen Geld und verdient gleichzeitig noch gute Zinsen. Der Sparer verdient also nebenher noch etwas Geld.

Nur im Ernstfall – also wenn sonst der Dispo angezapft worden wäre – sollte dann das Geld vom Tagesgeldkonto auf das Girokonto überwiesen werden, zum Beispiel um Rechnungen zu begleichen. Alles wird sofort bezahlt und es fallen weder teure Kreditzinsen noch Mahngebühren an.

Dann muss der Sparer nur noch dran denken, das Tagesgeldkonto wieder langsam aufzufüllen, damit immer eine goldene Reserve abrufbar bleibt.

Hier finden Sie mehr Informationen zum Tagesgeld und der minutenschnellen online-Kontoeröffnung.



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