Sparen 2017: Auf ein renditestarkes Jahr!

03.01.2017
2016 war ein außergewöhnliches Jahr: die Flüchtlingskrise, der Brexit und die gewonnene Präsidentschaftswahl Donald Trumps. Die tiefe Verunsicherung der Bürger fußt auf wirtschaftlichen und politischen Ängsten. Gut , dass es noch sichere und renditestarke Rückzugsgebiete für Ihr Geld gibt.  

Der Begriff „Paukenschlag“ gehörte im abgelaufenen Jahr zu den meistgenutzten in den Medien. Eine ganze Reihe von fundamentalen Änderungen und Ereignissen schreckte politische Beobachter und Ökonomen auf. Während im Inland vor allem die anhaltende Flüchtlingskrise die Regierung in Berlin unter Druck setzte, waren es im Ausland die anhaltende Euro-Krise, die knappe Brexit-Entscheidung der britischen Bevölkerung und natürlich die gewonnene US-Präsidentschaftswahl Donald Trumps.


In den USA steigen die Zinsen wieder


Das neue Machtgefüge wird im neuen Jahr voraussichtlich wirtschaftliche Veränderungen mit sich bringen. Den Anfang machte US-Notenbank-Chefin Janet Yellen. Mitte Dezember erhöhte die Fed den Leitzins, die sogenannte Federal Funds Rate, zum zweiten Mal seit der Finanzkrise. Zwar blieb der Zinsschritt mit 0,25 Prozentpunkten klein, Beobachter erwarten aber drei weitere Zinsschritte im Laufe des Jahres. Yellen erklärte die Zinserhöhung damit, dass „die Wirtschaft deutliche Fortschritte gemacht hat."

Zumindest die Fed kehrt damit langsam zu einer Normalisierung ihrer Geldpolitik zurück. Im Zuge der Finanzkrise ab 2008 hatte die Notenbank den Leitzins radikal auf null Prozent gesenkt und die Finanzmärkte mit Geld geflutet, um die Folgen der Wirtschaftskrise einzudämmen. Ähnlich handelten auch die EU-Notenbanker, die ebenfalls mit einer Niedrigzinspolitik die Konjunktur antreiben möchten.

Und während der Wirtschaftsmotor im Euro-Raum noch stottert, wächst die amerikanische Wirtschaft wieder ordentlich. So sank die Arbeitslosigkeit im November auf 4,6 Prozent und damit auf den niedrigsten Stand seit neun Jahren.

Trotzdem bleiben viele offene Fragen. In den USA ist zum Beispiel die künftige „America First“-Wirtschaftspolitik des neuen Präsidenten noch nicht einzuschätzen, weil Donald Trump geradezu ein Meister der Überraschung ist. Ob seine Infrastrukturpläne umzusetzen sind oder amerikanische Unternehmen wirklich Jobs zurück in die USA transferieren können, ist ungewiss.


Wie stabil ist die EU?


In Europa wird dagegen die Einheit der EU wieder einmal auf die Probe gestellt. So stehen dieses Jahr in Frankreich und Deutschland wichtige Wahlen an, und auch in Italien könnten die Bürger statt wie geplant erst im Frühjahr 2018 schon etwas früher zur Urne gehen. Gleichzeitig belasten massive Staatsschulden und Bankenschieflagen das Vertrauen in den Euro.

Für den Sparer bedeutet diese Gemengelage, dass er auch 2017 vorsichtig agieren sollte. Ein abruptes Ende der aktuellen Niedrigzinsphase ist nicht zu erwarten. Wenn überhaupt, wird die Europäische Zentralbank (EZB) sich nur in kleinen Schritten vorantasten. Gleichzeitig sollte aber auch die Teuerungsrate trotz eines leicht gestiegenen Ölpreises auf einem niedrigen Niveau verharren.

Tagesgeld und Festgeld bleiben damit weiterhin wichtige Bausteine der privaten Vorsorge und Absicherung. Als langfristiges und sicheres Investment verspricht Festgeld eine gute Rendite angesichts der lahmenden Inflationsrate und der großen Schwankungen am Aktienmarkt. Und für eine renditestarke Notfallreserve bzw. Ansparmöglichkeit kommt der Investor am Tagesgeld nicht vorbei.

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